News zur SHP und Tollwut Impfung

Prof. Uwe Truyen (Uni Leipzig) hat schon vor einigen Jahren in einem Interview mit der Zeitschrift „Der Hund“ gesagt: „Die Impfung gegen Leptospirose sollte vermieden werden. Zwingerhustenimpfung halte ich ebenfalls für unnötig. Entscheidend für den Schutz vor Zwingerhusten ist nicht die Impfung, sondern die Art der Haltung.“
 
Jetzt haben wir folgen sehr interessanten Beitrag im Netz gefunden:
 
Zwei kleine Sensationen: Erstens zur Tollwut, zweitens zur Erstimpfung beim erwachsenen Tier
 
Auf einer Fortbildungsveranstaltung am 22.04.2015 hat Veterinärprofessor Uwe Truyen in Frankfurt am Main Tierärzten die Impf-Leitlinie der Stiko Vet erläutert.
 
Dreijahresabstände für manche Impfungen, jährliches „Impfgespräch“ – so weit nichts Neues. Aber gegen Ende wurde es dann doch interessant.
 
Erstens:
Die Tollwut ist in großen Teilen Europas verschwunden, importierte Tollwutfälle sind extrem selten. Laut Truyen sollte deshalb in den nächsten Jahren diskutiert werden, ob man weiterhin Millionen Katzen und Hunde gegen Tollwut impfen muss.
 
Sein Wort in die Ohren der zuständigen Ministerialbeamten, EU-Beamten, EU-Berater usw. Vielleicht könnten die Herrschaften dann auch diese Studie zur Kenntnis nehmen.
 
Zweitens:
Eine Teilnehmerin fragte, ob man SHP bei der Erstimpfung eines ausgewachsenen Hundes ein- oder mehrmals geben müsse. Antwort Truyen: „Einmal. Alles, was lebt, einmal.“
 
Mit „was lebt“ sind die Lebendimpfstoffe gemeint, also Staupe-Hepatitis-Parvo.
 
Das werden die Tierärzte, die ausgewachsene Tiere lieber so wie Welpen impfen, natürlich ignorieren. Aber schön, dass es mal ein deutscher Vet-Prof gesagt hat.
 
Quelle: © haustiereimpfenmitverstand.blogspot.de
 
Hoffentlich wird sich in den Köpfen der Tierärzte und Hundehalter bald mal was ändern!